Die StimmbildnerInnen

 

Der wu chor wien fördert Stimmbildung und stellt dafür passende Rahmenbedingungen und finanzielle Unterstützung zur Verfügung. Folgende StimmbildnerInnen sind für uns tätig:

 

 

Georg Klimbacher stammt aus Gurk/ Kärnten und begann seine musikalische Ausbildung mit einem Vorstudium in Klavier am Landeskonservatorium Klagenfurt. Danach wechselte er an die Kunstuniversität Graz, wo er die Bachelorstudien Gesang und Gesangspädagogik sowie das Diplomstudium Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung absolvierte. Seit 2012 studiert er bei Frau KS Edith Lienbacher und Herrn KS Robert Holl Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seit dem Sommersemester 2014 außerdem Masterstudent in der Opernklasse von Christoph Meier und Reto Nickler.
Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Helena Lazarska, Helmut Deutsch, Charles Spencer und Roger Vignoles.
Der junge Bariton ist regelmäßig in Liederabenden und Konzerten zu erleben, so zum Beispiel im Rahmen des St. Pauler Kultursommers oder der Schubertiade Atzenbrugg. Er war Stipendiat der Oxford Lieder Masterclass 2013, sang u.a. das Baritonsolo in Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms unter der Leitung von Johannes Prinz und war Solist in Franz Schuberts Rosamunde mit dem Concentus Musicus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Georg Klimbacher ist außerdem ein leidenschaftlicher Darsteller in diversen szenischen Produktionen, so zum Beispiel als „Guglielmo“ in Così fan tutte, als „Papageno“ in Die Zauberflöte oder als „Dr. Falke“ in Die Fledermaus.

Seit dem Frühjahr 2014 ist er Stimmbetreuer der Wiener Sängerknaben.

Georg Klimbacher
 

 

 

 

Alba Cruz Batista, 1983 in Sabadell, Barcelona, geboren, studierte in ihrer Heimatstadt bei Teresa Boix bzw. Elisenda Cabero. 2006 erlangte sie ihr Diplom an der Universität für Musik Katalonien (ESMUC) bei Enedina Lloris. Zudem besuchte sie die Liedklasse von Francisco Poyato und Assumpta Mateu. Von 2004 und 2008 arbeitete die Sopranistin mit Helena Lazarska, von 2009 bis 2012 mit Wessela Zlateva sowie im Rahmen zweier posgradualer Lehrgäne Musikdramatische Darstellung bei Michael Temme sowie Lied und Oratorium bei Gabriele Fontana an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Meisterkurse in Barcelona, Valladolid und bzw. Berlin bei Jaume Aragall, Nancy Argenta, Olaf Bär, Axel Bauni, Ana Luisa Chova, Jorge Sirena und Gerd Türk sowie bei Helena Lazarska in Santiago de Compostela, Lubostron/Polen und der Sommerakademie des Mozarteum/Salzburg vervollständigen ihre Ausbildung.
Alba Cruz-Batista ist Preisträgerin des Gala Lírica Premia de Mar (1. Preis, 2003), KlassikMania Wien (3. Preis, 2007) und Finalistin des Concurs Joan Massià Barcelona (2005) und Antonin Dvorak in Karlovy Vary (2006).
Als Donna Elvira war Alba Cruz Batista 2009 in einer Produktion von Mozarts Don Giovanni im Schloßtheater Schönbrunn in Wien, nachdem sie dort bereits ein Jahr zuvor als Vitellia in Mozarts La clemenza di Tito überzeugte.
Die Sopranistin erarbeitete sich in Barcelona und Wien ihr Opernrepertoire und sang Partien wie Fiordiligi in Mozarts "Cosí fan Tutte" (Festwochen Gmunden), Sylvie in Gounods "La colombe", Gasparina in Haydns "La canterina", Lisa in Léhars "Das Land des Lächelns", Lucy in Menottis "Das Telefon", Frau Fluth in Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor" sowie Serpina in Pergolesis "La serva padrona".
Mit Konzertliteratur gastierte die Sopranistin in Deutschland, Frankreich, Australien, Singapour, in Österreich in Salzburg und Wien, in Polen bei den Internationalen Musiktagen auf Einladung von Krzystof Penderecki sowie in ihrer Heimat in Katalonien, auf Gran Canaria, Galizien und Valladolid. Auch Bachs Matthäus-Passion, Faurés Requiem, Murillos Weihnachtsmesse, Orffs Carmina Burana und Pergolesis Stabat Mater beinhaltet ihr Konzertrepertoire.
Zeitgenössischer Musik widmet Alba Cruz Batista viel Aufmerksamkeit und sang bei zahlreichen Uraufführungen, auch in Wiens „Alte Schmiede Kunstverein“, Arnold Schönberg Center sowie im Künstlerhaus Wien.
Als Liedsängerin kann Alba Cruz Batista auf ein Repertoire zurückgreifen, das Bergs Sieben frühe Lieder und Vier Gesänge, de Fallas Siete canciones populares españolas, Granados Tonadillas, Mompous Combat del Somni und Becquerianas, Montsalvatges Canciones para niños, Schumanns Frauenliebe und -leben, Strauss‘ Drei Lieder der Ophelia, Toldrás Canciones españolas sowie Wolfs Mignon Lieder.
Als Gesangspädagogin ist Alba Cruz Batista seit 2010 Musik-Koordinatorin in die Spanischspielgruppe A la Rueda Rueda (Verein Grosses Schiff), sowie Leiterin des Workshops „Stimmbildung für Migranten“ im Wuk.

 

Alba Cruz Batista
 

 

 

 

Die oberösterreichische Sopranistin Eva-Maria Schmid stammt aus Rainbach bei Schärding und arbeitete als Solistin bereits an Bühnen in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz sowie der Ukraine.
In der derzeitigen Spielzeit debütiert sie als Pauline in J.Offenbach ́s Operette „Pariser Leben“ im Theater an der Rott (D). In der Saison 2015/16 war sie mit der Titelpartie der Rosina in W.A. Mozarts Oper „La finta semplice“ bei der Kammeroper München (D) engagiert.
Weitere Engagements führten Eva-Maria Schmid als Solistin in Deutschland an das Cuvilliés-Theater München sowie Theater Aschaffenburg; in der Schweiz an das Theater Zug; in der Ukraine an das Operettentheater Kiew; in Italien an das Stadttheater Meran und in Österreich an das Landestheater Linz, TAG- Theater Wien, zum Musikfestival Steyr, Festival am Semmering, in den Wiener Musikverein, in das Konzerthaus Wien sowie Brucknerhaus Linz.
Zu ihren gesungenen Opern-Partien zählen u.a. Rollen aus dem Mozart-Fach, wie Gräfin Almaviva, Rosina, Gerechtigkeit sowie Gretel (E.Humperdinck) und studierte Rollen bzw. Arien, wie Cleopatra (G.F.Händel), Susanna, Pamina, Servilia (W.A.Mozart), Marzelline (L.v.Beethoven), Sophie (J.Massenet), Norina (G.Donizetti), Lauretta (G.Puccini) oder Marie (B.Smetana). Im Operettenfach war sie bereits als Marguérite Duménil (R.Heuberger), Gräfin Gabriele (J.Strauß), Franziska Cagliari (J.Strauß) sowie Marizza (C.Zeller) auf der Bühne zu erleben und verfügt ebenfalls über mehrere studierte Partien bzw. Arien.
Neben dem Musiktheater widmet sich die Sopranistin mit großer Leidenschaft dem Liedgesang, wo sie außer dem Kunstlied ebenso die Genres des Wienerliedes sowie des Chansons bedient und regelmäßig in Liederabenden zu hören ist. Als Konzert-Solistin ist Eva-Maria Schmid mit verschiedenen Orchestern - u.a. „Festival Sinfonietta Linz“, „sINNfonietta“ - erfolgreich tätig und gastiert zudem oftmals als Solistin im Bereich der Sakralmusik (u.a. Stiftskirche St.Peter Salzburg, Augustinerkirche Wien, Michaelerkirche Wien, Basilika Maria Plain Salzburg). Infolgedessen kann die Sängerin ein breitgefächertes Repertoire von Barock bis zu zeitgenössischer Musik aufweisen.
Trotz ihrer jungen Laufbahn als Sängerin arbeitete Eva-Maria Schmid bereits mit wichtigen DirigentInnen, u.a. Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker), Stefan Soltesz (Münchner Philharmoniker), Caspar Richter (Czech Virtuosi Orchester), Niels Muus sowie bedeutenden RegisseurInnen, u.a. Philipp Himmelmann, Sir Richard Eyre, Dominik Wilgenbus, André Turnheim, Manuela Kloibmüller, Michael Lakner, Susanne Sommer, Alexander Hauer und Wolfgang Dosch, zusammen.
2017 wird sie die Master-Studien Konzertfach Gesang bei KS Edith Lienbacher sowie Lied und Oratorium bei Florian Boesch (zuvor KS Robert Holl) am Institut für Gesang und Musiktheater Penzing und Master Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien abschließen. Zuvor studierte Eva-Maria Schmid ebendort Gesangspädagogik (Lydia Vierlinger - Abschluss BA mit Auszeichnung) und Musikpädagogik (Abschluss Mag.art.) sowie Operette (Wolfgang Dosch) an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo sie zudem in Schauspiel und Tanz ausgebildet wurde.
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei KS Angelika Kirchschlager, Gerhard Kahry, Helena Lazarska, Gerd Uecker, KS Edith Lienbacher, Norman Shetler und Michael Lakner.

Eva-Maria Schmid

 

 

 

Maria Theresia Gruber (lyrischer Sopran) stammt aus Baden bei Wien. Seit ihrer frühesten Jugend schlägt ihr Herz für die Bühne und den Gesang. So erhielt sie ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen des darstellenden Spielunterrichts am Gymnasium Biondekgasse Baden.
Von 2010- 2015 studierte sie an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz Gesang und Gesangspädagogik bei Katerina Beranova, Thomas Kerbl und Robert Holzer. Sie schloss beide Studien mit Auszeichnung ab. Seit Februar 2015 studiert Maria Theresia Gruber an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Masterstudium Lied und Oratorium bei KS Robert Holl und Matthias Lademann. Des Weiteren besuchte sie u.a. Meisterkurse bei Barbara Bonney, Emma Kirkby, Kurt Widmer und KS Edith Lienbacher. Ihr Operndebut gab die junge Sopranisten als Bastienne in W.A.Mozart’s „Bastien und Bastienne“ im Rahmen der Schlösserreisen auf der Burg Wels 2012. Sie ist auch leidenschaftliche Darstellerin in anderen szenischen Produktionen wie als Papagena in Bad Leonfelden und Pamina im Theater an der Rott ( Die Zauberflöte) gewesen. Des Weiteren kann Maria Theresia Gruber auf eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland zurückblicken. Neben ihrer Bühnentätigkeit widmet sich Maria Theresia Gruber dem Gesangsunterricht. Sie unterrichtet sowohl in Wien und Baden als auch in Linz seit 2011 eine private Gesangsklasse und ist sei 2015 Stimmbildnerin des wu-chor wien.

Maria Gruber

 

 

 

Theresa Zisser (lyrischer Sopran) wurde am 11.06.1990 in Vorau in der Oststeiermark (Österreich) geboren. Seit ihrer frühen Kindheit spielt sie Klavier und sang in diversen Chören.
Ihren Bachelor Konzertfach Gesang schloss sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Annemarie Zeller, Joseph Breinl und Robert Heimann im Juni 2013 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Ein Jahr später absolvierte sie auch das Bachelorstudium IGP-Gesang mit Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik an der KUG mit Auszeichnung.
Im Masterstudium Lied & Oratorium studiert sie seit Oktober 2013 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Robertus Holl und KS Edith Lienbacher.
In Opernproduktionen der Grazer Kunstuniversität wirkte sie als Monica in G.C.Menotti‘s „The Medium“ und als Taumännchen in E.Humperdinck’s „Hänsel und Gretel“ mit. Im Zuge dessen genoss sie mehrfach Unterrichtbei Angelika Kirchschlager. Zahlreiche halbszenische Konzerte und Aufführungen sowie das Darstellen der weiblichen Hauptrollen in mehreren Musicals bei der MCWA Waldbach formen ihre darstellerischen Fähigkeiten mit. Im Herbst 2013 übernahm die Sopranistin die Partie der Despina in Mozarts „Cosifantutte“ in Aufführungen mit dem Recreation-Orchester unter Michael Hofstetter und einem Gastspiel an der Deutschen Oper Berlin. Als eben diese war sie auch im Sommer 2014 im Schlosstheater Schönbrunn Wien zu hören. Die Taschenoper Wien engagierte die junge Sängerin für die Uraufführung der Kinderoper „Der blaue Autobus“ für die Sopranpartie – zu erleben ab Oktober 2014 in Koproduktion mit der Jeunesse im Wiener Konzerthaus, in Hamburg und der Oper Graz.
Ihr breites Opern- und Operettenrepertoire stellte sie unter anderem im Sommer 2014 als Künstlerin auf dem Kreuzfahrtschiff MS Deutschland mit dem Liedbegleiter Stephan Matthias Lademann oder bei Konzerten auf Schloss Albeck zur Schau.
Ihre Liebe gilt auch dem Kunstlied und Oratorium. Regelmäßig ist sie als Solistin bei den KUG-Abo Konzerten, den „Steirischen Hirten- und Krippenliedern“ von musikost, den Unnaer Abendmusiken, der AtzenbruggerSchubertiade und bei diversen Projekten und Konzerten im In- und Ausland zu erleben. Mehrfach wurde sie durch den Kiwanis- und Zontaclub Graz als junge Künstlerin gefördert. Im Jänner 2013 debütierte sie im Zuge eines KUG-Abo Konzertes als Solistin im Grazer Musikverein mit Johannes Brahms, „Ein Deutsches Requiem“, unter der Leitung von Johannes Prinz. Beim 21. Internationalen Brahmswettbewerb gewann sie 2014 den 1. Preis in der Sparte Gesang sowie den Sonderpreis für das beste Liedduo mit ihrem Pianisten Andreas Fröschl.
Als Stimmbildnerin begleitet sie Chöre und Ensembles, arbeitet mit jungen Sängerinnen und Sängern und gibt Kurse und Workshops.

 

Theresa Zisser